Gemeinsam statt alleine – gegen sozialen Kahlschlag und gesellschaftliche Spaltung

Am Sonntag wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Wie das Ergebnis ausfällt, wissen wir heute noch nicht. Wir wissen aber, worum die Auseinandersetzung geht – und dass sie nicht an der Landesgrenze endet.

Es geht darum, ob rechtsextreme Politik weiter normalisiert wird. Es geht darum, ob soziale Sicherheit ausgebaut oder abgebaut wird. Und es geht darum, was beides für die Menschen bedeutet, die Tag für Tag zur Arbeit gehen: für gute Arbeit, für sichere Arbeitsplätze, für Mitbestimmung.

Gerade in Zeiten, in denen soziale Unsicherheit wächst und Kürzungen drohen, dürfen Beschäftigte und ihre Interessen nicht aus dem Blick geraten. Solidarität ist für uns kein Bekenntnis, sondern ein Werkzeug: Sie ist der Grund, warum Menschen nicht allein gelassen und nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir stehen solidarisch an der Seite aller Menschen in Sachsen-Anhalt, die dort täglich für ein Leben in Würde und Vielfalt, gute Arbeit und soziale Sicherheit einstehen – und dafür angefeindet werden.

Wir wollen deshalb am Montag gemeinsam auf das Wahlergebnis schauen und darüber sprechen, was es für Beschäftigte und unsere Gesellschaft bedeutet.

Kommt dazu: Montag, 7. September, 16 Uhr, Treppe vor dem Kasseler Rathaus.