A44

Keine A 44

Wir bleiben dabei!
Was Sie selber machen können, um sich gegen die unnötige A44 zur Wehr zu setzen.

Die GLLK fühlt sich weiterhin dem einstim­migen Beschluss der Gemeindevertretung „Keine A 44 im Lossetal“ verpflichtet. Und mehr noch: Wir wollen die A 44 auch nicht in einem anderen Tal, denn

  • sie schadet den Menschen,
  • sie schadet der Natur,
  • sie schadet den Haushalten,
  • sie schadet un­serem Miteinander.

Auch wenn die Gemeinden finanziell aus­bluten, fließt weiter Geld in dieses Groß­projekt, immer mehr Geld. Gerade in den Gemeinden wissen wir, dass dieses Geld besser verwendet werden kann.

Diese Autobahn bringt Durchgangsver­kehr, wir wollen aber Gestaltungsspiel­raum. Die Gemeinde Kaufungen ist ein schöner Ort in der Nähe von Kassel, mit kurzen Wegen in den Wald und ins Grüne. Kaufungen zieht junge Familien an und hat große Chancen im Regionaltourismus. Kaufungen ist eine beliebte Wohngegend. Warum sollten wir das alles auf einem Al­tar aus Asphalt opfern? Für wen, für was sollen wir mehr Lärmbelästigung und mehr Emissionen in Kauf nehmen?

Wir schlagen vor:

  • Wir halten gemeinsam am Be­schluss „Keine A44 im Lossetal“ fest.
  • Wir machen die Bereitschaft gegen die A44 zu klagen deutlich.
  • Wir unterstützen die Klagen zu den östlichen Abschnitten.
  • Der vom Bürgermeister einberufene Runde Tisch soll weitergehen. Die Fraktionen sollen darin gehört wer­den, wie auch kompetente Bürge­rinnen und Bürger.
  • Einmal im Monat wird im Blättchen über den Stand der Dinge infor­miert. Auf der Internetpräsenz der Gemeinde gibt es eine eigene Rubrik A44. Dort wird laufend über den Stand der Dinge informiert.
  • Öffentliche Gegendarstellungen, wenn behauptet wird, die Autobahn diene den Menschen im Lossetal.
  • Wir lassen uns nicht erpressen von den Straßenplanern. Auch nicht mit dem Argument, dass der Verkehr ohne Autobahn über die B7 führt.
  • Die Region darf nicht gegeneinan­der ausgespielt werden. Wie wäre es mit einem interkommunalen Gewerbegebiet gemeinsam mit Hessisch-Lichtenau.
  • Durchfahrtsverbot für LKWs auf der B7 durchsetzen. Wir sind uns be­wusst, dass an manchen Orten Umgehungsstrassen Sinn machen.
  • Regionale Entwicklung geht vor globalisiersten Waren- und Ver­kehrsströmen.
  • Dass die GemeindevertreterInnen gemeinsam mit den BürgerInnen die bestehenden Baustellen besich­tigen.

Warum wir gegen den Ausbau der A 44 sind

  • Eine A44 bringt mehr Verkehr und das bezweifelt auch niemand mehr ernsthaft. Mehr Straßen heißt  mehr Verkehr, mehr Belas­tung, mehr Emissionen.
  • Die Entlastung der B7 durch die Autobahn ist nach neuesten Unter­suchungen nach spätestens 10 Jahren wieder weg.
  • Mehr Arbeitsplätze wird es dadurch nicht geben. Eher weniger, denn dadurch können Produktionsstand­orte in z.B. polnische Freihandels­zonen verlagert werden. Die schnelle Verbindung ist ja dann in Takt. (Kassel ist  wunderbar ange­bunden und liegt so zentral, das hat aber auf die Arbeitslosenquote gar keinen Einfluss.)
  • Weil die Verlagerung auf die Schie­ne viel sinnvoller ist. Ein Euro As­phalt mehr ist ein Euro Schiene we­niger. Ohne uns!
  • Weil das Regierungspräsidium das Gewerbegebiet „Heiligenrode – Süd“ zugunsten der A44 opfern will. Der Stand ist: Entweder Gewerbe­gebiet oder A44. Beides geht nicht.
  • Wir  wollen dass Verkehrsprogno­sen ernst genom­men werden. Und die Prognose lautet: Für die A44 ist überhaupt nicht genügend Verkehr zu erwar­ten.
  • Wir benötigen finanziellen Spiel­raum und das Geld soll nach unse­ren Vorstellungen in die Region ge­langen. Die A44 ist unser Stuttgart 21.
  • Weil die Qualität des Kaufunger Trinkwassers in Gefahr ist. Der Brunnen „Kohlenstrasse“ müsste der Autobahn weichen. Und dieses hohe Gut für unsere Lebensqualität würde dann verschlechtert.
  • Weil es jetzt schon fertige Konzepte gibt (z.B. CargoBeamer), die er­möglichen, dass der Transport der Güter mit viel weniger LKW – Ver­kehr möglich ist.

Wir wollen, dass die Gemeinde wei­ter signalisiert:
Wir werden gemeinsam mit dem BUND klagen. Wir wollen, dass die Gemeinde in die Kla­gegemeinschaft eintritt. Dass Kaufungen so vorgeht, wollen wir jetzt schon bekannt machen. Das ist ein klares Signal für die Region.

Selbst wenn die A44 eines Tages das Tal verschandelt, macht dieses klare Eintreten jetzt schon Sinn: Besserer Lärmschutz wird ermöglicht, Änderungen beim Park­platz Kohlenstrasse sind denkbar, Flüs­terasphalt wird verwendet.

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