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Erstmal keine Schnellladesäulen in Kaufungen

Zum Teil ist der Klimaschutz in den Gemeinden ja davon abhängig, ob es dafür Fördergelder gibt. Das ist aus ökonomischen Gründen zu verstehen, von der Sache her jedoch nicht. Nun liegt der Vorschlag vor, Schelllladesäulen für Elektrofahrzeuge zu installieren. Da haben wir im Grunde gar nichts dagegen, auch wenn wir eher die bestehenden Tankstellen dazu motivieren würden, doch ihr Angebot zu erhöhen. Auch Edeka, Rewe und Aldi wären mögliche Anbieter einer solchen Leistung. Der Konzern Aldi plant das sogar schon.

Parallel dazu wird seit vielen, vielen Monaten an einem Verkehrskonzept gearbeitet, welches bald vorliegt oder diskutiert wird. Elektroladesäulen sind Teil eines solchen Konezpts und gehöhren auch in diesem Zusammenhang diskutiert. Daher wollen wir, dass die Entscheidung für die Ladesäulen zurückgestellt wird und haben folgendes beantragt:

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Kaufungen möge beschließen:

Schnellladesäulen E-Mobilität und Verkehrskonzept

Die beiden Schnellladesäulen (1112-0061) werden noch nicht angeschafft. Diese Investition wird unter Vorbehalt gestellt bis nach Beschluss des Verkehrskonzeptes.

Begründung

Die Einrichtung von Ladesäulen können sinnvoller Teil eines Verkehrskonzeptes sein. Dies wurde nach unseren Informationen im November 2017 fertiggestellt und liegt zur Diskussion in Arbeitskreisen, in den Ausschüssen und der Gemeindevertretung in Kürze vor.

Relevant für ein Verkehrskonzept ist das Ziel, welches damit erreicht werden soll. Anschließend macht es Sinn, die Mittel so auszurichten, dass das Ziel erreicht werden kann. Neben Ladesäulen könnten folgende Maßnahmen sinnvoll sein: Mehr Fahrradständer und mehr Parkbänke im Gemeindegebiet, verstärkte Parkraumkontrolle, Informationskampagnen zum Thema, Schnellradweg nach Kassel, Car-Sharing, Mitnahmebänke. Die Wahl der Maßnahmen sind Teil eines Diskussionsprozesses.

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