Begeisternde Stimmung auf dem Brauplatz: Janine Wissler zu Gast in Kaufungen

Was für eine großartige Veranstaltung! Heute durften wir Janine Wissler auf dem Brauplatz in Kaufungen begrüßen – und schon der Aufbau hat gezeigt, was mit Teamgeist alles möglich ist: Mit 12 Aktiven war Technik, Deko und Infostände in kürzester Zeit aufgebaut. Punkt 11:00 Uhr war alles startklar – und der Platz begann sich zu füllen.
Rund 40 Menschen sind unserer Einladung gefolgt und sorgten für eine aufmerksame, solidarische und engagierte Atmosphäre.

Klare Worte für mehr Gerechtigkeit
Janine hielt eine eindrucksvolle und kämpferische Rede. Sie sprach über die zunehmende soziale Ungerechtigkeit in unserem Land und machte deutlich, dass Reichtum und Chancen immer ungleicher verteilt sind. Ein zentraler Punkt: Die Überreichen sollen endlich stärker an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt werden – mit einer Vermögenssteuer ab 1.000.000 Euro.
Dabei stellte sie klar: Niemand auf dem Platz müsse sich Sorgen machen. Es geht nicht um die breite Bevölkerung, sondern um Multimillionäre.
Auch die Forderung, große Immobilienspekulanten zu enteignen und Wohnraum in Gemeineigentum zu überführen, stieß auf Zustimmung. Hier gilt eine klare Grenze: Erst ab 3.000 Wohneinheiten. „Es geht nicht um dich!“, machte Janine deutlich – sondern um Konzerne, die mit Wohnraum spekulieren.

Frieden statt Aufrüstung
Neben sozialen Themen fand Janine auch klare Worte zur internationalen Lage. Sie sprach über die Menschen, die derzeit durch die völkerrechtswidrigen Bombardierungen Israels und der USA im Iran zur Flucht gezwungen werden. Mehr Waffen machten die Welt nicht sicherer – im Gegenteil. Sie positionierte sich klar gegen weitere Aufrüstung.
Mit Blick auf aktuelle Debatten im Bundestag zur Abschaffung des Asylrechts stellte sie unmissverständlich klar:
Kein Mensch ist illegal!

Nordhessen im Fokus
Auch regionale Themen kamen nicht zu kurz. Janine forderte:

  • die Schließung des überflüssigen Flughafen Kassel-Calden
  • die Stärkung des Nahverkehrs im ländlichen Raum
  • die Sicherstellung der medizinischen Versorgung
  • die dringend notwendige Sanierung der Schulen

Hier wurde deutlich: Soziale Politik beginnt vor Ort.

Starke Stimme für den Landkreis
Im Anschluss sprach auch Jan Kersting, Spitzenkandidat der Linken im Landkreis Kassel. Er unterstrich, wie wichtig eine starke soziale Stimme im Kreistag ist, um Kürzungen auf dem Rücken der Menschen zu verhindern. Sein Appell: Wir brauchen eine Politik, die sich klar an den Bedürfnissen der Mehrheit orientiert.

Suppe, Gespräche und Solidarität
Nach den Reden blieb viel Zeit für persönliche Gespräche. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, mit Janine und den Kandidierenden der GLLK sowie der Linken ins Gespräch zu kommen. Besonders gut gelang das dank Judiths Suppenmobil – bei einer warmen Suppe entstehen eben die besten Gespräche.

Fazit
Eine rundum gelungene Veranstaltung mit tollen Gesprächen, klaren politischen Botschaften und viel solidarischer Energie. Es hat großen Spaß gemacht – und eines ist sicher: Das sollten wir unbedingt wiederholen!
Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer*innen, die diesen Tag möglich gemacht haben.