Ganz Kaufungen ist sich einig: Es wird investiert, konsolidiert, gestaltet, bewahrt, mobilisiert und natürlich „lebenswert“ gehalten. Die SPD möchte solide alles, die CDU möchte solide alles – nur eben mit Parkplätzen. Die KWG wacht nachts schweißgebadet wegen der A44 auf, rufen laut „Tunnel“ und sich dann wieder hinzulegen und die Grünen zählen als Ziele all das auf, was sie die letzten fünf Jahre in der Verantwortung nicht zu Stande gebracht haben – schade eigentlich.
Dabei hatten SPD, CDU und Grüne ja fünf Jahre gemeinsam die Zeit Kaufungen zu gestalten. Herausgekommen ist meist nur Minimalkonsens, Planungsgruppen und Konzeptpapiere. Wenn es konkret wurde, bei Verkehrsberuhigung, Radwegen, Energiemanagement und vielem mehr, versagte die GroKo+.
Und die GLLK?
Während andere vor allem verwalten, sagt die GLLK: Es geht um soziale Gerechtigkeit. Bezahlbares Wohnen statt Sonntagsreden. Mobilität für alle statt Autodebatten mit Wattehandschuhen. Klimaschutz, der konkret wird. Und vor allem: eine lebendige Demokratie, in der nicht nur geredet wird, sondern Menschen wirklich einbezogen werden.
Während man sich anderswo vorsichtig alle Koalitionen offenhält, sagt die GLLK klar: Inhalte vor Machtarithmetik.
Kurz gesagt:
Alle wollen Kaufungen „stabil“ halten. Die GLLK will Kaufungen gerechter, ökologischer und demokratischer machen.
Und das ist dann doch ein Unterschied.

